Mit einem
Paukenschlag begann die neue Amtsperiode von JFF-Präsident Horace
Burrell.
Kaum im Amt, wurde der bisherige Coach Bora Milutinovic
entlassen!!! Bora übernahm die Boyz im November 2006 und war somit
kaum ein
Jahr Trainer der Reggae Boyz.
Tags darauf
wurde als Interimslösung, Theodore „Tappa“ Whitmore,
präsentiert.
Der 35jährige Whitmore, der selbst als Spieler bei der WM
1998 in
Frankreich dabei war und dort 2 Tore beim Sieg gegen Japan erzielte,
wird nun
also in den kommenden Spielen gegen El Salvador und Guatemala die
Mannschaft
coachen. Als Co-Trainer wurde ihm Bradley Stewart zur Seite
gestellt.

Interimscoach Tappa Whitmore
Gerüchten
zufolge soll Rene Simoes, Coach der 98er WM-Mannschaft,
nach
diesen Spielen das Ruder übernehmen, doch das können wir von
den German Reggae
Boyz Supportern, bisher nicht bestätigen. Aber eines ist klar,
sollte „Tappa“
wirklich nur die nächsten 2 Spiele betreuen, bleibt Simoes
wohl einer
der heißesten Anwärter auf den Trainerposten. U.a. im
Gespräch sind auch John
Barnes (in Kingston geborenen WM-Teilnehmer Englands 1990) und der
Amerikaner Steve Sampson.
Fazit der
German Reggae Boyz Supporter zur Amtszeit von Bora Milutinovic
Bora
Milutinovics Bilanz war
sehr schwach, allerdings hatte er auch nie die A-Mannschaft zur
Verfügung,
sondern musste immer mit einer B- oder sogar C-Elf Länderspiele
antreten. Als
Fiasko kann man natürlich die Asien-Reise im April 2007
bezeichnen, bei der man
peinliche Niederlagen gegen Indonesien (1:2), Vietnam (0:3) und den
Iran (1:8)
einstecken musste. Man muss dazu sagen, dass bei dieser Reise die
„Stars“ Gardner,
Eull, Shelton, Claude Davis, Campbell-Ryce, Pepe Goodison, Ricardo
Fuller,
etc. fehlten, dennoch warf sie ein schlechtes Licht auf Jamaica und
ließ die
Truppe bis auf Platz 103 der FIFA-Rangliste abstürzen (Stand:
November 2007).
Dies führte u.a. auch dazu dass Bora entlassen wurde. Denn
als er die
Boyz übernahm, waren sie ca. 50. in der Rangliste….
Alles
in
allem möchten wir die
Amtszeit von Bora nicht schlechter machen als sie war. Wie schon
erwähnt, hatte er nie die Chance, mit der bestmöglichen
Mannschaft anzutreten.
Und hier sind wir auch schon beim Zentrum unserer Kritik, und die
trifft ganz
klar Crenston Boxhill, der nun ja Gott sei Dank von Burrell als
JFF-Präsident abgelöst wurde. Es ist uns unverständlich,
dass es
organisatorisch nicht möglich war in den letzten Jahren, die
Spieler aus
England und den USA zu Länderspielen einzuladen. Die Ergebnisse
waren daher
miserabel. Leider musste nun der Trainer seinen Kopf dafür
hinhalten; mit Bora
hat es einen erfahrenen Trainer gekostet und einen solch erfahrenen
Mann muss Burrell
erst mal aus dem Hut zaubern. Hoffentlich wird Burrell es in
einem Jahr
nicht bereuen, Bora entlassen zu haben.
Eine
gute
Lösung für die Zukunft
wäre ganz klar die Rückkehr von Rene Simoes,
vielleicht mit den
beiden Co-Trainern John Barnes und Theodore
Whitmore.
Die German Reggae Boyz Supporter würden das auf jeden Fall
begrüßen! Schau ma
mal . . .